Die Lage in Syrien und das Verhältnis zu den Nachbarn
Im Dezember 2024 wurde das Regime Assads gestürzt, der Diktator floh nach Russland, ein Bündnis mit islamistischen Wurzeln übernahm die Macht. Israel hat danach eine Pufferzone auf syrischem Boden errichtet, sich zur Schmutzmacht für die Drusen in Syrien erklärt. Die Türkei hat die neue Regierung unterstützt, auch bei der Schwächung der Kurden; sie will sich mit Militärpräsenz in Syrien festsetzen, was Israel als neue Bedrohung ansieht. Internationale Sanktionen gegen Syrien wurden ausgesetzt, aber Misstrauen nach Angriffen auf Minderheiten und Unklarheit über die weitere Entwicklung des Landes unter neuer Herrschaft sind geblieben.
Über diese und mehr Fragen wird Aram Aqil einführend sprechen. Er lebt seit 2016 in Deutschland. Er ist Unternehmer und engagiert sich für die Rechte der Migrantengemeisnchaften, im Besonderen der Kurden.
Mittwoch, 23. September 2026, 19 Uhr, Landeszentrale für pol. Bildung, Birkenstraße 20/21