Das Verschwinden des Holocaust – Zum Wandel der Erinnerung
Warum wurde der Holocaust erst vergleichsweise spät, seit den 70er Jahren, als Kernereignis des Nationalsozialismus begriffen?
Warum schwindet das Wissen seit einigen Jahren wieder?
Was sind die Bedingungen für Erkenntnis über den Holocaust?
Diese Fragen umkreist Prof. Jan Gerber in seinem historischen Essay.
Eine seiner folgenreichen Diagnosen: Begriffe werden unscharf, das Vermögen lässt nach, zwischen Antisemitimus und Rassimsmus, zwischen Nazismus und Kolonialismus, zwischen Holocaust und anderen Verbrechen zu unterscheiden.
Mit der Globalisierung des Gedenkens droht das spezifisch Jüdische zu verschwinden.
Was also ist zu tun?
Prof. Jan Gerber @jan.g.gerber ist seit 2009 Mitarbeiter am „Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow“ @dubnowinstitut in Leipzig, seit 2024 Honorarprofessor an der Uni Leipzig mit dem Schwerpunkt Moderne jüdische Geschichte.
Mittwoch, 18. März 2026, 19 Uhr, Landeszentrale für politische Bildung, Birkenstraße 20–21, Bremen
Eine Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Bremen/Unterweser e.V. mit Unterstützung des JuFo Bremen