Briefe aus der Hölle. Aufzeichnungen des jüdischen Sonderkommandos Auschwitz

Vortrag und Lesung von Hermann Kuhn und Cornelius Kopf-Finke

Zalmen Gradowski und seine Frau Sonia an ihrem Hochzeitstag, ca. 1935 (Urheber unbekanntI

Im März 1945 fanden Auschwitz-Überlebende in der Asche nahe der Krematorien in versiegelten Behältern Papiere, Zeugnisse, Botschaften von Mitgliedern des "Sonderkommandos": "Briefe aus der Hölle".

Einer der Verfasser war Salmen Gradowski, der 21 Monate lang gezwungen wurde, der SS bei der Ermordung der Juden Handlangerdienste zu leisten. Im Oktober 1944 kam Gradowski beim verzweifelten Aufstand des Sonderkommandos ums Leben. Seine nachts geschriebenen Berichte sind außergewöhnlich mutige Zeugnisse des Widerstandes, eine Botschaft auch an uns.

Donnerstag, 15. Januar 2026, 19 Uhr, Landeszentrale für politische Bildung, Birkenstraße 20–21, Bremen